Nackig machende Flughafenkontrollen
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Daniel Jackson
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Daniel Jackson
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In absoluter Kürze: Ich halte diese Scanner für einen großen Schwindel. Natürlich kann man vielleicht das ein oder andere mehr entdecken, als bei der normalen Kontrolle. Aber hier wird immer suggeriert, dass wir dann wieder sicher wären. Das ist doch Murks, es wird immer ein Risiko geben. Wenn der Nacktscanner kommt, dann lässt man sich eben was Neues einfallen. Oder man kauft seine Bombenbestandteile im Duty Free Shop.
Natürlich muss man auch sicherheitstechnisch auf einem guten Stand bleiben, das erklärt sich von selbst. Aber jede neue Maßnahme kann man auch immer wieder umgehen. Das sollte man sich vor Augen halten. Die Frage ist also: Wie schwierig können wir es Terroristen machen, ohne dass wir selbst zu sehr darunter leiden? Irgendwann wird man sagen müssen: Bis hierher und nicht weiter. Das restliche Risiko nehmen wir in Kauf.
Plastisches Beispiel:
Wir könnten auch alle in Badehose / -anzug oder ganz nackt fliegen. Dann gäbe es sicherlich weniger Möglichkeiten, in der Kleidung Dinge ins Flugzeug zu bringen und auch die Kontrolle ginge schneller. Aber sind wir bereit den Preis für diesen Sicherheitsgewinn zu zahlen? Bisher nicht...
Und nicht zuletzt sollte man noch bedenken, dass man statt dem Flugzeug auch die Bahn nehmen kann - das gilt auch für Terroristen. Und wie die Sicherheitskontrolle da aussieht, dürfte jedem klar sein. Oder man sollte mal vergleichen, wie viele Menschen durch Terrorakte und wie viele durch Unfälle im Haushalt jedes Jahr zu Tode kommen. Auch in dieser Hinsicht sollte man den Sicherheitswahn am Flughafen immer wieder kritisch hinterfragen. Sonst sind wir irgendwann soweit, dass ein Familienvater mit Frau und Kind auf dem Weg in den Badeurlaub festgenommen wird, weil er nach nervigem und blödem Gefrage einen Witz über "Bombe in der Unterhose" macht. Das wirft schon ein trauriges Bild auf unsere Gesellschaft denn es zeigt, wie nervös und verrückt wir uns von ein paar Deppen machen lassen.
In diesem Sinne: Nacktscanner bleibt Nacktscanner und nicht "Körperscanner", wie man uns plötzlich verkaufen möchte. Und Nacktscanner sind etwas, was uns sogar das letzte Hemd auszieht, was wir in Sachen Freiheits, Daten- und Persönlichkeitsschutz, Unschuldsvermutung oder auch: Menschenwürde noch anhaben - zugespitzt formuliert.
Natürlich muss man auch sicherheitstechnisch auf einem guten Stand bleiben, das erklärt sich von selbst. Aber jede neue Maßnahme kann man auch immer wieder umgehen. Das sollte man sich vor Augen halten. Die Frage ist also: Wie schwierig können wir es Terroristen machen, ohne dass wir selbst zu sehr darunter leiden? Irgendwann wird man sagen müssen: Bis hierher und nicht weiter. Das restliche Risiko nehmen wir in Kauf.
Plastisches Beispiel:
Wir könnten auch alle in Badehose / -anzug oder ganz nackt fliegen. Dann gäbe es sicherlich weniger Möglichkeiten, in der Kleidung Dinge ins Flugzeug zu bringen und auch die Kontrolle ginge schneller. Aber sind wir bereit den Preis für diesen Sicherheitsgewinn zu zahlen? Bisher nicht...
Und nicht zuletzt sollte man noch bedenken, dass man statt dem Flugzeug auch die Bahn nehmen kann - das gilt auch für Terroristen. Und wie die Sicherheitskontrolle da aussieht, dürfte jedem klar sein. Oder man sollte mal vergleichen, wie viele Menschen durch Terrorakte und wie viele durch Unfälle im Haushalt jedes Jahr zu Tode kommen. Auch in dieser Hinsicht sollte man den Sicherheitswahn am Flughafen immer wieder kritisch hinterfragen. Sonst sind wir irgendwann soweit, dass ein Familienvater mit Frau und Kind auf dem Weg in den Badeurlaub festgenommen wird, weil er nach nervigem und blödem Gefrage einen Witz über "Bombe in der Unterhose" macht. Das wirft schon ein trauriges Bild auf unsere Gesellschaft denn es zeigt, wie nervös und verrückt wir uns von ein paar Deppen machen lassen.
In diesem Sinne: Nacktscanner bleibt Nacktscanner und nicht "Körperscanner", wie man uns plötzlich verkaufen möchte. Und Nacktscanner sind etwas, was uns sogar das letzte Hemd auszieht, was wir in Sachen Freiheits, Daten- und Persönlichkeitsschutz, Unschuldsvermutung oder auch: Menschenwürde noch anhaben - zugespitzt formuliert.
Autor des Reiseführers
Geschichten aus und über Ägypten:
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- M@rie
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- Registriert: Sa 10 Jun, 2006 14:54 [phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/vendor/twig/twig/lib/Twig/Extension/Core.php on line 1266: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable
Interessant und zum Nachdenken bei der Diskussion um die Nacktscanner finde ich, dass der als sicherste Flughafen der Welt geltende absolut ohne Nacktscanner auskommt. Es wird "einfach" mehr, sehr gut geschultes Personal eingestellt - also es geht auch ohne Nacktscanner!
Ich habe nix dagegen bei Flugreisen "im normalen Umfang" kontrolliert zu werden, jedoch sehe ich diese ganzen Regelungen als Vortäuschen einer Sicherheit, schon alleine diese Flüssigkeitsregelung führt sich doch selber ad absurdum, da aus Flüssigkeiten eh kein Sprengstoff hergestellt wird (natürlich wäre es technisch möglich, macht eben nur keiner). Es wird mit diesen Kontrollen eine Sicherheit vorgegaukelt, die es so never geben kann, wie ja auch der aktuelle Fall zu Weihnachten zeigt - die schärfsten Kontrollen nutzen nix, wenn bereits vorhandene Informationen nicht weitergegeben werden und entsprechend gehandelt wird und daran wird auch kein Nacktscanner der Welt irgendwas dran ändern.
Ich habe nix dagegen bei Flugreisen "im normalen Umfang" kontrolliert zu werden, jedoch sehe ich diese ganzen Regelungen als Vortäuschen einer Sicherheit, schon alleine diese Flüssigkeitsregelung führt sich doch selber ad absurdum, da aus Flüssigkeiten eh kein Sprengstoff hergestellt wird (natürlich wäre es technisch möglich, macht eben nur keiner). Es wird mit diesen Kontrollen eine Sicherheit vorgegaukelt, die es so never geben kann, wie ja auch der aktuelle Fall zu Weihnachten zeigt - die schärfsten Kontrollen nutzen nix, wenn bereits vorhandene Informationen nicht weitergegeben werden und entsprechend gehandelt wird und daran wird auch kein Nacktscanner der Welt irgendwas dran ändern.
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Daniel Jackson
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Hier noch ein Beitrag des Datenschutzbeauftragten Schleswig Holstein mit einem umfangreichen Zeitschriftenartikel-Link am Ende des Textes:
https://www.datenschutzzentrum.de/press ... canner.htm
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Autor des Reiseführers
Geschichten aus und über Ägypten:
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- bint_hathor
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- Wohnort: bei Trier [phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/vendor/twig/twig/lib/Twig/Extension/Core.php on line 1266: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable
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Daniel Jackson
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