Neue Museen, neues Selbstbewusstsein: Ägyptens Antiken-Chef Zahi Hawass weiß den aktuellen Pharaonen-Boom zu nutzen. "Natürlich wollen mich alle Sender", sagt er. "Ich bin der Beste."
Es heißt, der Herr über das Pharaonenreich sei ein Tyrann, rachsüchtig, launisch und eitel. Er beschimpfe seine Gegner als "Pyramidioten", er sei eine "Ein-Mann-Konfliktzone".
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Quelle: Süddeutsche Zeitung
ich weiss nich ob wirs schonmal hatten, hab mit der suche nix gefunden. artikel ist schon etwas älter aber sehr lesenswert und amüsant.
Der Pyramiden-Show-Master
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Anck-Su-Namun
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Zuletzt geändert von Anck-Su-Namun am Di 05 Feb, 2008 21:07, insgesamt 2-mal geändert.
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Anck-Su-Namun
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...als er vor drei Jahren seinen Posten als Generalsekretär der ägyptischen Antikenbehörde antrat, platzte er in den feinen Zirkel der Ägyptologen wie der Ketzerkönig Echnaton in den Vielgötterhimmel des Neuen Reiches...
Zahi Hawass, genannt "Der Pharao"...
"Der Nil", sagt er bedeutungsschwer, "wurde geschändet...
Ausländische Archäologen haben sich zu ihren Grabungen zu äußern... niemand außer der Antikenbehörde darf Entdeckungen bekannt geben...Archäologin Joann Fletcher hat diesen Vertrag gebrochen...sie wird nie wieder in Ägypten arbeiten...
...dafür äußert sich Zahi Hawass so oft, dass er in New York auf der Straße erkannt wird. "Natürlich wollen mich alle Sender", stellt er fest, "ich bin der Beste."...
Eine Stunde Drehzeit im Ägyptischen Museum kostet 1000 Dollar...
...dreizehn weitere Museen will er demnächst eröffnen...
..."Ein Belgisches Museum hat ein gestohlenes Objekt ausgestellt...gebe Belgien das Stück nicht zurück, so drohte er, fliege die Grabung raus...Belgien gab nach....
...neuerdings müssen die Archäologen die heimischen Grabungsinspektoren bezahlen und ihre Berichte auf Arabisch publizieren...

