Weltbank bangt um Ägypten
Verfasst: So 02 Sep, 2007 20:52
von Bes
Der Klimawandel, warnt die Weltbank, könnte für Ägypten katastrophale Folgen haben. Weil der Pegel des Mittelmeers steigt, sind große Teile des fruchtbaren Nildeltas bedroht. Langfristig könnten auch die Sandstrände verschwinden, die Jahr für Jahr Zigtausende Touristen ins Land locken.
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Gruß
Bes
Verfasst: Mo 03 Sep, 2007 17:51
von Tursiops
Moin,
es gibt eine ganz andere, aber ebenso dramatisch werdende Tatsache, die auch Folge des Assuandammes ist und die noch viel früher greift:
Vor dem Staudammbau kamen regelmäßig zusammen mit Flutwellen des Nils Menge von frischem Schlamm an.
Heute kommt nur noch Wasser. Und das enthält natürlicherweise einiges an Salzen.
Die Pflanzen nehmen das Wasser auf, das Salz verbleibt im Boden und versalzt sie zunehmend.
Wenn zu viel Salz im Boden ist, wächst da nichts mehr (siehe bei uns Streusalz und Bäume, was inzwischen verboten ist).
Anstieg des Mittelmeerspiegels und geplante Maßnahmen:
Gut, man kann Deiche bauen. Das würde bedeuten, man schließt die Nilmündung komplett gegen das Mittelmeer ab.
Flüsse haben aber die Eigenschaft, immer bergab zu fließen. Wohin soll das Nilwasser, wenn es gegen den Deich trifft?
Pumpen? Bei dem Volumen wird das nichts.
Ableiten - wohin?
Viele Fragen!
Jo